Radrennen in Deutschland

Für Amateure und Profis gleichermaßen gibt es in Deutschland Radrennen, und nicht zu wenige. Bei den großen Rennen werden für die Profis und Amateure unterschiedliche Startzeiten festgelegt, und sogar Freizeitradler können Teile der Strecke abfahren.

Die Deutschland-Tour

Die besten deutschen Radfahrer kommen bei der Deutschland-Tour zusammen. Das Event wurde 2018 zum ersten Mal durchgeführt und erfreute sich großer Beliebtheit. Die zweite Fahrt 2019 war ebenfalls ein großer Erfolg: 500.000 Zuschauer feuerten die Radler an, ein internationales Feld war am Start, ein deutscher Fahrer gewann die erste Etappe. Für 2020 wollte man bereits Teil der UCI WorldPro Serie werden, die Veranstaltung musste aber wegen der Corona-Epidemie auf 2021 verschoben werden.

Nur für die Härtesten

Das Race Across Germany ist das härteste Radrennen in Deutschland und ist nicht umsonst Teil der Ultra-Race-Serie. Es gibt zwei Strecken zur Auswahl: die „Kurzstrecke“ von Aachen nach Görlitz, die von den Besten in 25 Stunden absolviert wird. Die Langstrecke führt von Flensburg im Norden bis nach Garmisch-Partenkirchen im Süden. Hier sind die Radfahrer etwa 36 Stunden unterwegs.

German Cycling Cup

Eine deutsche Rennserie ist der GCC, der aus insgesamt 10 Rennen besteht. Alle Rennen haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Das Circuit Cycling findet zum Beispiel am Nürburgring statt, die Fahrer müssen je nach Kategorie 60 oder 100 Kilometer weit fahren, was bis zu 20 Runden auf dem Rennkurs entspricht. Beim Riderman in Bad Dürkheim gibt es ein Einzelzeitfahren und dann zwei Etappen im Straßenrennen. Die Tour d´Energie ist ein Rundkurs um Göttingen, der aber sehr lange Anstiege im Profil hat und entsprechend anspruchsvoll ist.

Jedermann-Rennen

Für Radfreunde, die zwar gerne mit dem Rennrad unterwegs sind, aber keine Leistungssportler sind, gibt es die Jedermann-Rennen. Fast jede große Rennveranstaltung gibt die Strecke auch für die breite Öffentlichkeit frei. Manchmal ist allerdings eine Anmeldung notwendig. Der Kurs ist dann etwas kürzer als für die Profis, und es werden keine Zeiten gemessen. Dafür gibt es aber Teilnahmeurkunden.